Sonntag, 2. Dezember 2012

[Rezension] Rachel Joyce - Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry

Autor: Rachel Joyce
Titel: Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry
Verlag: Krüger
Umfang: 384 Seiten
ISBN: 978-3-8105-1079-2
Preis: 18,99€ (Hardcover)
Wertung: 2,5 von 5 Punkten

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Inhalt:
Eigentlich wollte er nur zum Briefkasten. Dann geht er 1000 Kilometer zu Fuß.
Ein unvergesslicher Roman, der die ganze Welt erobert.

»Ich bin auf dem Weg. Du musst nur durchhalten. Ich werde Dich retten, Du wirst schon sehen. Ich werde laufen, und Du wirst leben.«
Harold Fry will nur kurz einen Brief einwerfen an seine frühere Kollegin Queenie Hennessy, die im Sterben liegt. Doch dann läuft er am Briefkasten vorbei und auch am Postamt, aus der Stadt hinaus und immer weiter, 87 Tage, 1000 Kilometer. Zu Fuß von Südengland bis an die schottische Grenze zu Queenies Hospiz. Eine Reise, die er jeden Tag neu beginnen muss. Für Queenie. Für seine Frau Maureen. Für seinen Sohn David. Für sich selbst. Und für uns alle. (Quelle: Krüger)

Zitat:
"Er hatte eines begriffen: Wenn er diesen Weg ging, um alte Fehler wiedergutzumachen, so bestand seine Reise auch darin, die Eigenart anderer zu akzeptieren." (S. 111)

Meine Meinung:
Dieses Buch habe ich bei einer Wanderbuchaktion erhalten und dann auch direkt losgelegt. Zu Beginn wird das Leben von Harold und Maureen Fry in einem idyllischen Ort in Südengland beschrieben. So richtig startet die Handlung dann, als Harold von einer ehemaligen Arbeitskollegin einen Brief erhält, in dem sie ihm mitteilt, dass sie an Krebs leidet und bald sterben wird. Daraufhin schreibt er ihr zurück und will den Brief direkt einwerfen und läuft los. Doch dann läuft er ohne direkten Grund einfach immer weiter, bis er beschließt knapp 1000 Kilometer zu Fuß zu Queenie zu laufen, damit sie lebt.

Die ersten Seiten der Handlung haben mich irgendwie fasziniert und gefesselt und so gingen die ersten 100 Seiten wirklich weg wie nichts. Der Schreibstil ist wirklich gut und Rachel Joyce weiß den Leser zu berühren, doch nach einer Weile wird das Buch einfach langatmig und die Handlung war für mich auch nicht allzu interessant, auch wenn mich die anfängliche Idee wirklich angesprochen hat. Dadurch musste ich mich tatsächlich am Ende durch das Buch quälen auch wenn es dann doch noch für Überraschungen gut war.

Der Hauptprotagonist ist ein in sich gekehrter, älterer Mann, der zusammen mit seiner Frau lebt. Doch der Leser merkt bald, das in der Beziehung nicht mehr alles so ist wie es sein sollte und etwas zwischen den beiden steht. Auch ihr Sohn David wird thematisch immer wieder aufgegriffen und in Erinnerungen von Harold während seiner Reise verwendet.


Fazit:
Ein Buch, das nicht den Geschmack eines jeden Lesers treffen wird, denn es bietet nicht wirklich Spannung, jedoch schon Wendungen die dem Leser bestimmt nicht in den Sinn kommen. Rachel Joyce schafft es jedoch den Leser mit der Lebensgeschichte des Protagonisten Harold Fry zu berühren.

Bewertung:
Ich vergebe 2,5 von 5 Punkten!



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