Donnerstag, 12. Januar 2012

[Rezension] Michelle Raven - Die Spur der Katze

Japp heute hab ich's endlich geschafft die Rezension zu vollenden.
Man muss ja dazu sagen, dass ich schon so einige Bücher in der Art gelesen habe,
aber Michelle Raven hat es trotzdem total neu dargestellt :)


Autor: Michelle Raven
Titel: Die Spur der Katze
Verlag: Egmont Lyx
Umfang: 509 Seiten
ISBN: 978-3-8025-8222-6
Preis: 9,95€ (Taschenbuch)
Wertung:

Buchreihe: Ghostwalker-Reihe
1. Die Spur der Katze
2. Pfad der Träume
3. Auf lautlosen Schwingen
4. Fluch der Wahrheit
5. Ruf der Erinnerung
6. Tag der Rache

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Inhalt:

Die Journalistin Marisa Pérèz lebt zurückgezogen in den Bergen Kaliforniens. Eines Nachts findet sie einen verletzten nackten Mann auf ihrer Veranda. Sie nimmt sich seiner an und versorgt seine Wunden. Am nächsten Morgen steht die Polizei vor der Tür - in der Nachbarschaft wurde ein Mord verübt! Marisa ahnt nicht, dass der faszinierende Fremde ein Geheimnis hütet, das ihre Welt erschüttern wird... (Quelle: Egmont Lyx)


Meine Meinung:

Zunächst einmal ein paar Worte zum Cover, das mir ganz besonders gefällt. Der Titel ist total schön ausgearbeitet und man erkennt die wunderschönen Berge, sowie ein junger Mann und daneben der Berglöwe. Die Personen werden schön beschrieben und man kann die unterschiedlichen Charactere voll nachvollziehen. Sei es nun Marisa, die den Männern eigentlich abgeschworen hat, oder Cole, der keine Zeit für solch eine Ablenkung von seinen Pflichten hat. Die Situation ist schwierig und bietet immer neue Hürden und spannende Szenen. Die Handlung enttäuscht nicht im geringsten! Michelle Raven beginnt gleich damit das Leben der Hauptperson darstellen, da geht es schon rund in der ganzen Handlung. Es wird wirklich nie langweilig und es passieren immer unerwartete Dinge, die das Geschehen vorantreiben.
Der Schreibstil von Michelle Raven ist mitreißend. Das Geschehen wird einem aus Sicht von verschiedenen Personen aus der "er-Perspektive" nahe gebracht. So fühlt man mit allen beteiligten Personen und kann sich perfekt hineinversetzen und mitreißen. Dieses Buch ist einfach genial und ich bin froh es mir spontan mitgenommen zu haben! Absolut WOW :)

Fazit:

Ein fulminanter Auftakt für die Ghostwalker-Reihe, die ich sicherlich weiterlesen werde. Geniales Buch, das eines meiner Lieblingsthemen aufgreift und trotzdem neu darstellt. Für jeden begeisterten Fantasyleser (von z.B. Nalini Singh, Janiene Frost und dergleichen) genau das richtige! Es wird euch 100%ig gefallen. :)

Bewertung:
Ich vergebe unglaubliche 5 von 5 Punkten!

Zitate:

Hier werd ich nun des öfteren besondere Buchstellen, die ich einfach nur witzig, toll oder so finde, posten, damit ihr einen kleinen Vorgeschmack und Anreiz für das Buch habt. :)


1)
Unruhig beobachtete sie, wie sich eine immer größere Gruppe von Berglöwen ansammelte. Coyle ließ sich davon nicht beirren, sondern ging einfach weiter auf sie zu. Marisa griff nach seinem Arm und zog ihn zurück. "Bist du verrückt? Sie werden uns töten!" 
Coyle sah sie ruhig an. "Nein, das werden sie nicht. Das ist meine Familie." 
Entgeister starrte sie ihn an. "Willst du mir erzählen, dass du so etwas wie Mogli oder Tarzan bist?" Sein Lachen löste in ihr den Wunsch aus, ihm den Baseballschläger über den Kopf zu ziehen. Dummerweise hatte sie ihn im Kampf mit den Leoparden verloren. Ihre Hände ballten sich zu Fäusten.
Als er ihren Gesichtsausdruck sah, wurde er ernst. "Ich bin nicht von wilden Tieren aufgezogen worden, wenn du das meinst. Gib mir ein wenig Zeit, und ich erkläre dir alles." Ein seltsamer Ausdruck lag in seinen Augen. "Auch wenn es dir vermutlich äußerst merkwürdig vorkommen wird." 
Marisa zögerte, aber schließlich siegte ihre Neugier. "Okay. Versuch, mich zu überzeugen! (S.148)


2)
Ihre Augen weiteten sich, als sie bemerkte, dass der blonde Hüne keine Kleidung trug. Mit offenem Mund betrachtete sie ihn und zuckte zusammen, als Coyle einen Finger unter ihr Kinn legte und ihren Mund zuklappte. "Marisa, das ist Finn. Den ich vielleicht töten muss, wenn du ihn weiterhin so anstarrst." Trockener Humor war in Coyles Stimme zu hören. (S.243/244)


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